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Diakonie lud wieder zum Restaurant des Herzens ein

Alljährlich im Advent lädt das Diakonische Werk Eichsfeld-Mühlhausen e.V. sozial schwache und bedürftige Familien aus Mühlhausen und Umgebung zum „Restaurant des Herzens“ ein. Diese, seit 1999 bestehende Tradition, wurde auch in diesem Jahr fortgesetzt, als sich am 2. Advent (Sonntag, dem 04. Dezember) um 12:00 Uhr die Türen zum Mühlhäuser Schützenberg in der Johannisstraße 59, öffneten. Geboten wurde an diesem Tag wieder ein kostenloses Mittagessen und ein adventlicher Nachmittag.
„Es ist in einem jeden Jahr ein wahrer Kraftakt für die Mitarbeiter und Helfer der Diakonie eine solch große Veranstaltung vorzubereiten und durchzuführen“, erklärt Diakonie-Geschäftsführer Reiner Engel und freut sich, dass der Verein bei der Durchführung eine vielfältige Unterstützung erhielt. Ohne die Begeisterung, mit welcher die vielen Aktiven wieder mit ganzem Herzen dabei waren, könnte man eine solche Veranstaltung auch nicht durchführen, weiß Engel. Da aber wieder jeder an seinem Platz war, hat auch diesmal alles wieder ebenso reibungslos geklappt, wie in den Vorjahren. Denn auch diesmal wurden wieder über 200 Personen bewirtet. Dabei war es nicht nur das gemeinsame Essen, weshalb die Familien und Einzelpersonen ins „Restaurant des Herzens“ kamen. Für Viele ist die Veranstaltung längst ein fester Höhepunkt in der Vorweihnachtszeit, die auch gern besucht wird. Man freute man sich auf die adventliche Atmosphäre, das gemeinsame Singen der Weihnachtslieder, den Duft von Stollen und Lebkuchen, wie auch auf das Programm, welches für Kinder und Erwachsene angeboten wurde. Dabei trat auch in diesem Jahr der Puppenspieler Dr. Erich Müller und dessen Frau mit ihrem Puppentheater auf und die Kinder verfolgten mit viel Freude die Geschichte vom Nikolaus. Wer sich gern kreativ betätigen wollte, hatte auch dazu reichlich Gelegenheit. Das Jugendprojekt „Boje“ des Kirchenkreises hielt Angebote zum Basteln und Spielen für die Kinder bereit, für die es dann auch wieder eine Überraschung gab. Liebevoll gepackte Weihnachtsbeutel, überreicht durch Weihnachtsmann und seinen Engel, ließen die Kinderaugen strahlen.
Das Diakonische Werk Eichsfeld-Mühlhausen e.V. engagiert sich seit Jahren in vielen Bereichen zur Unterstützung bedürftiger Menschen. Neben der Schuldner- und Verbraucherinsolvenzberatung und dem sozialen Tagestreff „Wärmestube“ ist es besonders die Mühlhäuser Tafel, die einen hohen Bekanntheitsgrad hat. Doch auch die Kindertafel und der seit eineinhalb Jahren bestehende Kindernothilfefonds sind Initiativen des Sozialverbandes die sozial schwachen Menschen, und besonders Kindern, Hilfen und Unterstützung geben wollen.

Diakonie-Mitglieder trafen sich
Zur alljährlichen Versammlung waren die Mitglieder unseres Diakonischen Werkes am Donnerstag, dem 24.11.2011 in die Mühlhäuser Werkstätten in Mühlhausen eingeladen.
In dieser Veranstaltung berichtete der stellvertretende Vorsitzende, Dieter Fuchs, von der Arbeit des Vorstandes und den regelmäßigen Sitzungen im vergangenen Jahr. Dabei habe man auch immer wieder Mitarbeiter aus den unterschiedlichen Bereichen eingeladen, um sich ein direktes Bild von der Arbeit im Verein machen zu können. Zudem habe der Geschäftsführer auch immer sehr ausführlich in den Vorstandssitzungen informiert.
Dies tat der auch in der Mitgliederversammlung. Trotz des wieder als gedrucktes Heft vorgelegten Jahresberichtes, ging Reiner Engel auf die Schwerpunkte seit der letzten Mitgliederversammlung ein.
Vorgestellt wurde auch der Jahresabschluss des Jahres 2010, der mit den Stimmen aller Mitglieder bestätigt wurde. In diesem Sinn wurde auch der Vorstand für seine Arbeit im Jahr 2010 entlastet.
Weiterhin beschlossen die Mitglieder eine Satzungsänderung, welche jedoch lediglich eine redaktionelle Änderung, bezüglich der Bezeichnung der Landeskirche und des Diakonischen Werkes Mitteldeutschland, betrifft.
Schließlich wurde der bisherige Vorstandsvorsitzende, Superintendent Andreas Piontek, aus dem Vorstand verabschiedet und der durch den Kreiskirchenrat neu für diese Aufgabe bestimmte Pfr. Dietmar Opitz vorgestellt.
Diakonie-Mitarbeiter trafen sich im Ökumenischen-Hainich-Klinikum
Zum wiederholten mal hatte der Diakonie-Arbeitskreis im Kirchenkreis Mühlhausen die Mitarbeitenden aus den diakonischen Einrichtung zum Austausch und zum Gespräch eingeladen.
Es ist inzwischen eine gute Tradition, dass der im Kirchenkreis Mühlhausen bestehende Diakonie-Arbeitskreis, in dem Vertreter aller diakonischen Einrichtungen der Region zusammen arbeiten, im September http://cms.website-start.de/app/938897728/921071356/#zu einem Begegnungstag für Mitarbeitende einlädt. In diesem Jahr fand am 16. September ein Erfahrungs- und Gedankenaustausch zum Thema „Spannung zwischen Freiheit und Dienst" im Ökumenischen Hainich-Klinikum statt.
Etwa 100 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus den zum Spitzenverband Diakonie gehörenden Einrichtungen, wie den Mühlhäuser Werkstätten für Behinderte, dem Ökumenischen Hainich-Klinikum, der Evangelischen Heimeinrichtung Kloster Zella, der Diako DVE gGmbH und der Johanniter-Unfall-Hilfe in Bad Langensalza oder dem Diakonischen Werk Eichsfeld-Mühlhausen e. V. trafen sich an diesem Vormittag im Saal des Sozialzentrums.
Anliegen dieses Tages war es zum einen, dass Mitarbeitende, die zwar in unterschiedlichen Einrichtungen arbeiten aber dennoch zum gleichen Spitzenverband gehören, die Möglichkeit zur Begegnung haben. Zudem konnten sie sich aber auch mit Themen auseinandersetzen, die sie in ihrer täglichen Arbeit beschäftigen. Als Implus gab es einen Film, danach wurde in Kleingruppen mit unterschiedlichen Gesprächspartnern weiter über diese Thematik diskutiert. Den Abschluss bildete ein gemeinsamer Gottesdienst.

Spiel und Spaß auf dem Bolzplatz
Zum kleinem Spielfest hatte am Samstag, dem 03.09.11 das Stadtteilprojekt „gemeinsam leben - gemeinsam gestalten", zusammen mit dem Sportverein 1899 e. V., die Kinder aus dem Wohnviertel rund um die Ballongasse eingeladen. Bei schönstem Wetter warteten an diesem Samstagsvormittag viele Attraktionen und lustige Spiele auf die kleinen Besucher. Die ersten Kinder beobachteten bereits mit Interesse, wie aus kleinem Packet eine große Hüpfburg entsteht, die später für die viel Spaß bei den Kindern sorgte. Auch das Kinderschminken, das Mitarbeiterinnen und ehrenamtliche Helfer der Diakonie anboten, war ein Hit. Weder die sommerlichen Temperaturen noch das lange Warten konnten die Kinder entmutigen, sich kleine Kunstwerke auf den Gesichtern malen zu lassen. Auch für die kreativen Knirpse war gesorgt. Mit der Unterstützung der Mitarbeiter des Jugendprojekt Boje wurde eine Bastelecke angeboten. An den vielen Stationen hatten die Kinder, dank der Unterstützung der Wohnungsgenossenschaft Mühlhausen, die Möglichkeit, tolle Preisen zu gewinnen. Damit die kleinen und großen Besucher genug Energie zum Spielen hatten, war natürlich auch die Versorgung mit Getränken und Würstchen gewährleistet.
So war dieser Vormittag für viele Kinder aus dem Wohngebiet eine schöne Möglichkeit der Begegnung, bei der Herkunft, Sprache und Geld keine Rolle spielten.

